Airbnb - Finanzämter suchen bereits Vermieter

 

Viele haben es bereits ausprobiert oder suchen immer wieder nach Wohnungen bei Airbnb. Die vermutlich günstigere Alternative zu Hotels und Pensionen ist allerdings jetzt in den Focus der Finanzbehörden geraten. 

 

Die Finanzämter gehen wohl davon aus, dass viele Vermieter ihren steuerlichen Pflichten nicht nachgekommen sind. Die kurzfristige Vermietung von möblierten Räumen ist nämlich genauso beim Finanzamt anzugeben, wie eine normale Mietwohnung. Die steuerlichen Probleme sind allerdings sehr viel schwieriger. 

 

Die Mieteinnahmen sind abzüglich der Ausgaben in der Einkommensteuererklärung aufzuführen. Ausnahme: Die Mieteinnahmen betragen im Kalenderjahr nicht mehr als 520 Euro, dann ist die Miete insgesamt einkommensteuerfrei.  

 

Welche Ausgaben können abgezogen werden?

Natürlich können alle Ausgaben, die mit der Wohnung in Verbindung stehen, von den Einnahmen abgezogen werden. Bei gemieteten Wohnungen ist die Ermittlung aufgrund der Miete und den Nebenkosten relativ einfach. Haben Sie das Eigentum an der Wohnung wird es schon schwieriger. Hier muss anhand des Kaufpreises und der weiteren Ausgaben für die Anschaffung der Wohnung eine sogenannte Abschreibung ermittelt werden. Daneben können auch Zinsen, Nebenkosten und andere Ausgaben, die mit der Wohnung in Verbindung stehen angesetzt werden.  

 

Da die Wohnungen nur zeitweise vermietet werden, sind die Ausgaben entsprechend dem Verhältnis zwischen Tagen der Vermietung und dem Kalenderjahr aufzuteilen. 

 

Kein Steuersparmodell

Sollte die Berechnung zu einem Verlust kommen, wird das Finanzamt anders als bei Überschüssen die Vermietung nicht berücksichtigen. 

 

 

Falle Umsatzsteuer

Kurzfristige Vermietung ist nicht umsatzsteuerfrei. Es fällt der ermäßigte Steuersatz von 7% an. 

Kleinunternehmer mit einem Umsatz von weniger als 17.500 Euro müssen keine Umsatzsteuer abführen. 

Falls Sie aber als Unternehmer bereits umsatzsteuerpflichte Einnahmen (Photovoltaikanlage oder ein anderes Unternehmen usw.)  erzielen und diese an das Finanzamt abführen, werden diese Umsätze mit eingerechnet. 

 

Und jetzt?

Falls Sie Ihre Einnahmen gegenüber dem Finanzamt verschwiegen oder versehentlich nicht angegeben haben. Ist jetzt Zeit zum Handeln. 

Wir helfen Ihnen!

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob Ihnen Unheil durch das Finanzamt droht. Wir helfen Ihnen dann bei der Lösung und dem richtigen Umgang mit dem Finanzamt.